DVD-Import bei iMovie
Obwohl man in diversen Quellen immer wieder liest, dass man DVDs nicht in iMovie importieren kann, ist das falsch. Dort wird immer zu einem Rip in MPEG-4 oder DV geraten (rechenzeit- oder plattenplatztechnisch der reinste Wahnsinn). Dabei geht es völlig offiziell mit iMovie:
How to import a DVD into iMovie '08.
Funktioniert natürlich über diesen Weg nur mit un-„geschützen“ DVDs.
Musical Geek Friday
Hat wahrscheinlich nen Bart, aber bin gerade erst in einer Suchanfrage drüber gestolpert:
Musical Geek Friday. Da gibt es
ganz nette Sachen.
Jamendo
Wer Diashows mit französischer Musik unterlegen muss/möchte, sollte sich folgende CC-lizensierte Alben auf
Jamendo anhören:
AdHoc - The Ultimate Best Of The Live At Contamines-Montjoie
david - Les Yeux Dans Les Etoiles
kamel abdous - Ton avenir
malorie - Malorie
Ohnehin ist Jamendo ein unendlicher Quell guter freier Musik, wie ich jetzt (viel zu spät) festgestellt habe. Interessanterweise gelingt das Herunterladen von Stücken aber unter OS X nur mit Firefox, beim Safari öffnet sich nur das QuickTime-Plugin mit einem Fragezeichen (das kann man zwar mit dauerhaftem Druck auf die Escape-Taste unterbinden, aber das nervt zu sehr). Dafür funktioniert unter Firefox das Vorhören bei mir nicht, trotz aktiviertem JS wird nichts wiedergegeben. Schöne neue Welt.
Bash-Tipps
Hier gibt es keine kurz und knackige Zusammenfassung von sinnvollen Bashbefehlen und -tastenkürzeln, die ich teilweise noch nicht kannte. Besonders Strg+o und Alt+# scheinen mir sehr nützlich zu sein.
Schmidt & Pocher
Wenn die nächste Folge Schmidt & und Pocher ausgestrahlt wird, werde ich aller Voraussicht nach kein Student mehr sein. Beängstigend.
Klingeltöne
Einige tolle Klingeltöne für lau gibt's bei
toneshared.com. Ein paar echte Perlen findet man auch, wenn man sucht. Eine exakte Lizenzangabe habe ich zwar nicht entdecken können, aber auf der Startseite steht "free". Ist ja immerhin etwas.
Podcast: WerbeParade Ostern 2008
Hier mal eine Konsumierempfehlung von mir: Die
"WerbeParade Ostern 2008", eine einstündige, nicht ganz ernst gemeinte Hitparade mit teils ganz lustigen Firmenliedern, die (oh Wunder) zu Ostern 2008 unter anderem über die Podparade verbreitet wurde. Ja, ich hänge beim Podcasthören immer einige Zeit zurück.
OS X auf USB-Platte booten
Ich verkünde: Es ist möglich, einen Mac Mini über USB zu booten. Das mag nichts neues sein, aber bei mir hat es bis jetzt noch nie funktioniert. Das muss an dem Chip im externen Gehäuse gelegen haben, denn es gelang schon nur mit viel Glück und Mühe, die Partitionen unter OS X überhaupt einbinden zu lassen (es erforderte immer lange An- und Ausschaltorgien der Platte).
Mythen, die ich empirisch widerlegen konnte:
- Booten über USB ist ohne Einschränkungen möglich. Einige Webseiten verkünden, dass es nur mit Firewire stabil möglich sei. Quark, war aber vielleicht früher mal so.
- Es ist nicht nötig, eine Partitionstabelle im EFI-GUID-Format anzulegen. Ich habe drei primäre Partitionen in einer normalen Partitionstabelle im MBR angelegt, wovon eine HFS+-formatiert und per EFI bootbar ist.
Bootbar gemacht wurde die Partition von
Carbon Copy Cloner 3.1. Das ganze geht auch irgendwie per CLI, da weiß der Klobs mehr zu. Zum flotten Testen mit der neuen externen Platte hat die GUI aber genügt.
Bilder aus Tschernobyl
Eine Galerie von
Bildern aus Tschernobyl. Industrie- und sonstige Ruinen faszinieren mich ungemein. In dem Zusammenhang sei auch auf
Lostplaces.de hingewiesen. Superinteressant!
Motorola A780
Nachdem ich mir mein altes Handy, ein
Siemens SX1, halbselbstverschuldet geschrottet hatte (man Suche im Wikipedia-Artikel nach "Falle"), musste kurzfristiger Ersatz bis zum Erscheinen des
FreeRunner her. Meine Wahl fiel auf das
Motorola A780, ein linuxbasiertes Schmartfon mit GPRS, GPS und einem Micro-SD-Slot, welches auch noch zusätzlich OpenMoko-fähig ist. Bis auf WLAN also alles, was das Herz begehrt.
Was ist mir aufgefallen?
- Die Kontaktsynchronisation klappt anscheinend nur mit den originalen Motorola-Programmen und Outlook korrekt. Bei der SyncML-Synchronisation mit Multisync fehlten alle Telefonnummern. Wichtige Details wie E-Mail-Adressen wurden hingegen korrekt übernommen. Beim direkten Senden von vCard-Dateien über Bluetooth das selbe. Komisch und supernervig!
- PPP über Bluetooth lässt sich relativ problemlos einrichten [1]. Dann kommt man per Telnet und SMB auf's Telefon und das Telefon über BT ins Netz, sehr praktisch.
- Es gibt eine nachinstallierbare Konsole [2], mit der man direkt ins Dateisystem kommt und solche Dinge wie bash oder busybox [3] nutzen kann. Nicht bequem mit dem Pikser, aber manchmal praktisch und unproblematisch.
- Das Telefon unterstützt (inoffiziell und nach dem Kippen eines Bits) EDGE [4].
- Es wird eine Navigationssoftware namens "CoPilot Live" und komplettes Europa-Kartenmaterial mitgeliefert. Navigiert werden kann aber nur in der Region, die beim ersten Start festgelegt wurde. Alternativ kann (konnte?) gegen einen Obulus von ~50 Euro auch ganz Europa freigeschaltet werden. Wird das Telefon hingegen zurückgesetzt, kann beim nächsten Start eine andere freizuschaltende Region gewählt werden. Wer etwas weiterdenkt oder googlet, bekommt das ganze auch einfacher. Die Software ist aber weiterhin mehr als nur brauchbar, sowohl im Auto, als auch zu Fuß. Auch der GPS-Empfang ist sehr unkritisch, selbst in der Mittelkonsole im Auto reicht der GPS-Empfang zur sicheren Positionsbestimmung. Das find ich erstaunlich. Geocaching funktioniert ebenfalls klasse.
- Es werden Micro-SD-Karten aller Speicherkapazitäten unterstützt. Die größte Micro-SD-Karte kann 2 GB speichern (mehr gibt der Standard nicht her. Alles andere ist SDHC.). Abzüglich ~800 MB Kartenmaterial üfr Europa (kann auch auf kleinere Regionen eingeschränkt werden) bleiben 1,2 GB für Videos, MP3s o.ä..
- Videos müssen i.A. verkleinert und/oder die Bildwiederholrate verringert werden, z.B. mit ffmpeg, sonst ruckelt es:
ffmpeg -i video.avi -y -f mp4 -vcodec mpeg4 -s 320×240 -r 15 -b 256000 -acodec aac -ac 1 -ar 16000 -ab 32000 video-a780.mp4
- Der eingebaute Opera-Browser ist schnell und stellt bis jetzt alle Seiten fehlerfrei dar.
- Das Telefon stellt einen USB-Massenspeichermodus zur Verfügung, mit dem man auf Teile des internen Speichers und den gesamten Kartenspeicher zugreifen kann. Sehr gut und sehr praktisch. Die Geschwindigkeit ist in Ordnung.
- Ein Schwachpunkt ist die Akkulaufzeit. Harte Zahlen habe ich noch nicht, außerdem sind die Akkus, genauso wie das Handy, natürlich schon gebraucht (eBay). Aber nach intensiver Nutzung muss man nach einem Tag schon wieder aufladen. Wobei auch die Ladeanzeige nicht immer mit dem Ladezustand zu korrespondieren scheint (zumindest bei den Nachbauakkus). Also kein harter Kritikpunkt, eher eine Beobachtung bis jetzt.
Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Bei Bedarf kommt noch ein Artikel.
[1] http://www.troodon.org/a780/a780-linux-howto.htm
[2] http://www.g-cipher.net/~jay/a780/
[3] http://people.openezx.org/daniel/
[4] http://setius.net/a780_modding.html#cat8
"Gebrannte" Mandeln aus der Mikrowelle
Gebrannte Mandeln aus der Mikrowelle. Klappt gut. Und schmeckt tatsächlich wie vom Weihnachtsmarkt.
Zwischenbericht OSX
Nachdem ich nun mehrere Wochen Besitzer eines Mac mini mit zunächst OSX v10.4 und nun v10.5 bin, erlaube ich mir mal eine persönliche Bewertung des Gesamtsystems aus der Sicht eines ansonsten recht versierten Linuxnutzers:
Positiv
- Die Hardware ist wirklich klasse. Der Rechner ist quasi unhörbar, trotzdem schnell. Schick find ich ihn auch. Die Ausstattung ist für den Preis mit Bluetooth, Infrarot-Empfänger, IEEE802.11b/g-Adapter, IEEE1394- und USB2.0-Anschlüssen sehr gut (hab die kleine Version gekauft).
- Die nachgekaufte Apple Bluetooth-Tastatur ist ebenfalls sehr gut. Angenehmer Tastenwiderstand, vernünftige Anordnung der Tasten (nicht wie bei diversen "Multimedia"-Tastaturen, die etwa die "<"-Taste irgendwo hinlegen).
- QuickSilver: Daran habe ich mich schon so sehr gewöhnt, dass ich es unter Gnome schon vermisst habe. Eindeutig ein sehr sinnvolles Programm.
- Trennung von Menüleiste und Programmfenster: Schafft Übersicht, bringt aber auch Nachteile (s.u.)
- Vorhandensein von virt. Desktops (Spaces) unter v10.5: Nutze ich unter fvwm2, Icewm, Gnome schon lange. Hätte ich als Nutzer von v10.4 schmerzlich vermisst.
- Dank des mitgelieferten iLife '08-Pakets ist eine Vielzahl von Software installiert. Als Nutzer einer Debian-basierten Distribution mit zicktausenden Paketen reißt mich das zwar nicht so vom Hocker, im Vergleich zu Windows aber auf jedenfall positiv.
- Die GUI ist sexy.
Negativ
- Finder. Nervt an allen Ecken und Enden. Spaltengrößen werden nicht gespeichert. Berechtigungen/ACLs lassen sich ungenügend setzen. Drag & Drop funktioniert je nach Ansicht mal links, mal rechts, mal gar nicht. Freigaben lassen sich z.B. gar nicht wegziehen.
- Fenstergrößen lassen sich nur mit dem Eselsohr unten links ändern. Sehr nervig.
- Fensterverschieben funktioniert nur durch Klicken in der Titelleiste. Sehr nervig. Ich will überall hinklicken und dann verschieben können (mit Modifier-Taste).
- Die Positionierung von neuen Fenstern nervt. OSX arbeitet nicht wie etwa IceWM oder Gnome, bei denen die Überlappung der Fenster minimiert wird, sondern wie Windows, wo die Fenster einfach nacheinander leicht versetzt, fast maximal überlappend positioniert werden. Schlecht gemacht.
- Programme laufen noch, wenn man nur auf den Schließen-Knopp in der Fensterleiste klickt. Stattdessen Rechtsklick auf Docksymbol und "Beenden" klicken. Sehr nervig.
- Mit Datensparsamkeit hat es Apple nicht so. Registrierung beim ersten Start/nach der Aktualisierung auf v10.5 lässt sich nur durch Trick 17 (Drücken von Apfel-Q) abbrechen. Weiß man als Neunutzer natürlich nicht und registriert sich gezwungenermaßen bei Apple. Sowas könnte sich Microsoft niemals erlauben!
- .Mac-Werbung allerorten. Über all gibt es iDisk-, Webfotoalbum- und weitere Symbole, die beim Anklicken die Nutzerdaten eines .Mac-Kontos haben wollen. Erinnert sehr an MSN, lässt sich anscheinend nicht abschalten und nervt.
- Spotlight: Indiziert ständig die Platte, System wird dabei teilweise unbenutzbar. Lässt sich zwar einschränken, aber nicht ohne weiteres abstellen. Jedenfalls scheint keiner die genauen Auswirkungen einer kompletten Abschaltung zu kennen (Time machine soll z.B. danach nicht mehr funktionieren).
- Spaces wechselt unvermittelt den aktiven Desktop. Ohne jeglichen Benutzereingriff und ohne erkennbaren Grund. Manchmal wird auch nur kurz hin- und hergewechselt. Nervt.
- Mail stinkt bis zum Himmel. Es ist langsam, lädt an selbst kleinen Mails manchmal mehrere Sekunden (bei anderen Programmen nicht so, liegt also nicht am Server). IMAP-Ordner lassen sich nicht abbestellen. Spezial-Ordner (Entwürfe, Gesendete Objekte, Papierkorb) lassen sich nicht frei wählen, stattdessen werden neue englischsprachige erzeugt. GPG wird nicht nativ unterstützt, Plugin ist für neue Version noch nicht vorhanden.
- iChat hat ohne Nachfrage Icons zu meinen Jabberkonten hinzugefügt. Die ließen sich auch nicht mehr abstellen. Nachfrage wäre schön gewesen.
- FrontRow spielt keine DVDs ab. Beendet sich jedenfalls bei Auswahl der Funktion.
- Die MPEG2-Unterstützung ist insgesamt als ungenügend zu bezeichnen: QuickTime kann es nicht (kostet Geld), iMovie kann es nicht, iDVD kann es nicht (jeweils als Eingabe). Sehr sinnvoll, ein DVD-Authoring-Programm ohne MPEG2-Import bereitzustellen. Da hätte ich mehr erwartet.
- Bei iPhoto scheint man noch nicht einmal in Bilder hineinzoomen zu können. Die dafür nötigen Tastenkombinationen (!!!) für so eine triviale Funktion haben jedenfalls nicht funktioniert.
- Codepage von NFS-Freigaben lässt sich nicht ändern. Damit lässt sich OSX in meinem Netz nicht mit dem NFS-Server einsetzen, weil alle Dateinamen mit Sonderzeichen verstümmelt werden. Zugriff auf solche ist nicht möglich.
- Automount von SMB-Freigaben sind zwar möglich, aber umständlich (und wegen der Zeichenbeschränkung bei Dateinamen eigentlich sowieso unerwünscht). Bei meiner derzeitigen Lösung sind die Freigaben im Autostart des Benutzers, dabei klappt dann beim Start aber auch für jede Freigabe ein Finder-Fenster auf, auch mit "Versteckt"-Option. Unschön.
- Die Zusatztasten von "Fremd"-Mäusen lassen sich nicht frei konfigurieren. Sie werden erkannt, tauchen bei den Spaces-Einstellungen beispielsweise auch auf, aber es gibt keinen Dialog, um sie mit benutzerdefinierten Funktionen zu belegen. Über die Apfel-eigene Schrott-Maus will ich erst gar kein Wort verlieren.
- Die Hilfeseiten, die man als Neueinsteiger ja durchaus mal zu Rate ziehen möchte, sind unübersichtlich. Man findet meistens nie das, was man sucht und weicht dann doch auf das Internet aus. Manche Seiten sind noch nicht mal übersetzt worden (Beispiel ist mir entfallen).
- Die Remotedesktoplösung auf VNC-Basis ist ein Witz. VNC ist langsam, kann nichts außer Bildübertragung und ist ingesamt total altbacken. Als Nothilfe sicherlich mehr als brauchbar, aber hier hätte ich eine zu RDP oder NX gleichwertige Lösung erwartet.
- Der Sinn des Dashboards bleibt mir verschlossen. Ich hätte einige Applets lieber direkt auf dem Desktop und damit immer im Blick, ähnlich wie es mit Geektool möglich ist.
- Was mir jetzt gerade beim Schreiben aufgefallen ist: Die zu Pos1-/Ende entsprechenden Tasten funktionieren bei einer SSH-Sitzung zu einem Linuxhost nicht. Wahrscheinlich muss man da irgendwo Escapesequenzen auf einer Konfigurationsseite eingeben. Wieso gibt es da keine fertige Voreinstellung?
Fazit: Viele Unzulänglichkeiten, die mich nerven. Auch wenn die Quantität der Punkte nun darauf schließen lassen würde, dass ich OSX so schnell wie möglich mit GNU/Linux ersetzen wollte, ist das dennoch nicht der Fall. Einige Punkte sind gewöhnungsbedürftig. Andere erfordern Bastelarbeit. Mit einige werde ich leben müssen, wenn ich OSX benutze.
Aber für den Fall, dass ich doch mal richtigen arbeiten will, werde ich demnächst trotzdem Bootcamp anwerfen und mir meine gewohnte Umgebung auf die absolut makellose Hardware holen ;)
Vorhandene Mails mit procmail auf gmail verschlüsselt sichern
~/.procmailrc anpassen:
DATUM=`formail -xDate:`
:0
* X-Original-To: gmail-backup@example.org
| gpg --encrypt -r 0xABCDEFG --armor --output -|mail -s "$DATUM Betreff" gmailkonto@gmail.com
Mails an gmail-backup@example.org werden dann durch GPG mit dem Schlüssel 0xABCDEFG verschlüsselt und mit mail und dem Betreff "[Datum der Original-Mail] Betreff" an den gmail-Account gmailkonto@gmail.com weitergeleitet. Da die gesamte Mail samt Header verschlüsselt wird, kann Google nicht mehr auf den Inhalt der Original-Mail schließen.
Weiterleiten geht sehr bequem mit mutt:
Erst alle Nachrichten mit
T .* markieren.
Dann mit
;b und der Angabe der Zieladresse (hier: gmail-backup@example.org) weiterleiten.
Klappt prima!
Unterspannung
Ein sehr cooles Linuxprojekt:
Linux PHC
Dabei wird der Kernel so modifiziert, dass der Prozessor mit einer geringeren Spannung als vorgesehen betrieben wird und so weniger Energie benötig und weniger Abwärme entwickelt. Das klappt so gut, dass ich jetzt bei der höchsten Taktstufe bei meinem Core Duo bei Volllast nur noch 60 Grad Celsius erreiche (vorher waren es um die 90 Grad Celsius).
Das Projekt gibt's doch schon so lange, arum schreib ich erst jetzt darüber? Naja, erst seit kurzem funktioniert es vernünftig mit Core und Ubuntu ;)
Wachswalzen-Aufnahmen
Über 100 Jahre alte Aufnahmen von Wachswalzen kann man sich in verschiedensten Formaten unter
www.cylinder.de anhören. Schon beeindruckend, wie lange Töne gespeichert werden können. Eines ist sicher: Unsere CDs sind in 100 Jahren jedenfalls nicht mehr lesbar. Einige zerfallen ja jetzt schon, nach gerade mal 10-20 Jahren.
Enchiladas con Carne
Hier gesehen, spontan Appetit bekommen, nachgebaut, neue Lieblingsspeise gefunden, nach 2,5 Portionen papelsatt geworden. Nur mit dem Chili sollte man es nicht übertreiben, der scheint sehr ergiebig zu sein (brennt zweimal und so).
Neue Eingabemethode
Gerade beim Rumstöbern entdeckt: Eine neue alte Eingabemethode (vorgestellt 2002), bei der man keinerlei Tasten drücken muss. Es gibt auch ein Java-Applet zum Selberausprobieren:
http://www.inference.phy.cam.ac.uk/dasher
Deppendenglisch
Wenn schon Englisch, dann bitte auch richtig. Und nicht sowas:
"[...] und wie ist das mit der WIEH-LÄN-Antenne? [...]"
Ich wusste gar nicht, dass man für
IEEE 802.1Q Antennen benötigt...
Bededienungsleitung
Wir bedanken uns Ihnen für den Kanf des Produktes XYZ.
Dieses Produkt ist ein hochwertiges und leichtes Produkt und hat zuverläßige Funktionbei der nünftigen Montage und den richtigen Wartungen. Lesen Sie bitte diese Anleitung, bevor Sie ein neues Fahrrad montieren, lesen Sie bitte Anleitung fertig und dann folgen Sie den Anweisungen dieser Anleitung.
Sind Sie nicht ein erfahrener Fahrrad-Mechianiker oder haben keine nötige Werkzeuge, schicken Sie die Teilen samt diese Anleitung zum Werkstatt. Ändern Sie bitte nicht das Fahrrad. Die Änderung kann zur Störung an Teilen und Personenschaden führen sowie dieGültigkeit dieser Garantie beenden.
Die Basis (Sie wissen schon bestimmt, wir moechten Sie hier nur daran erinnern)
1)Halten Sie sauber.
2)Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, machen Sie einen Arbeitsplan und halten sie die Werkzeuge sowie Zubehör bereit, die bei der Arbeit benötigt werden können;
3)Wie die Fachleute arbeiten und sich nicht dazu zwingen, was Sie nicht schaffen können;
4)Tun Sie das, wann Sie Zeit haben, aber nicht vor der Fahrt;
5)Fahren Sie nur damit, nachdem Sie die Fahrräder repariert und richtig geprüft haben;
6)Schicken Sie es zur Reparatur, wen nSie nicht wissen, was Sie damit machen können;
7)Wenden Sie zum Spezialist, falls Sie Zweifel haben;
8)Werfen Sie diese Anleitung nicht weg. Es kann bei späteren Problemen benutzt werden
[...]
Garantie
XYZ GmbH garantiert, daß dieses Produkt und dessen Zubehör ein Jahr frei von Fehlern ist, und diese Garantie umfaßt nur Austausch und Reparatur der mangelhaften Teile udn gilt nur für den ersten Kaufer dieses Produktes. Das Recht auf Garantie ist nicht übertragbar, deswegen gilt diese Garantie nur, wenn der Kaufer die Quittung Zum Beweis des Kaufs vorgelegt wird. Die Garantie ist nicht für Austausch von Teilen, die normalem Verschleiß unterliegen und den bei Instandhaltung benötigten Teilen oder die in Folge der unnünftigen Montage geforderten Unfällen, falscher Benutzung und Ummontage aller Arten der Zubehöhr von Benutzer selbst. XYZ GmbH wird von Schäden an Maschine aufgrund von Unfällen freigestellt. Die Selbstkosten der Reparatur und die wegen der Gründen aus Kauferseite entstandenen Kosten dürfen nicht zur Garantie gerechnet werden. Die Benutzer
übernehmen selbst das Risiko davon, wenn sie das Produkt selbst ändern oder unnünftig benutzen, z.B. verrückt fahren und das Motor selbst an das Produkt montieren, und dadurch die Schäden an persönlichen Körper oder an Vermögen verursacht wurden. Diese Garantie beeinträchtigt nicht die gesetzlichen Rechte der Verbaucher aus verschiedenen Ländernn
Das ist echt. Ich habe es selbst abgetippt.
lilo mit Sarge
Es ist vollbracht. Nach über einem Jahr nach meinem Wechsel von Mandrake 8.0 auf Debian 3.1 kann ich jetzt auch endlich die lilo-Version von Debian benutzen. Nun, warum ging dies bis gestern nicht? Ganz einfach: Mit den Konfigurationsdateien der MDK-Version produzierte das Debian-Lilo den schönen "99 99 99 99..."-Fehler. Ich hatte mir so beholfen, einfach das MDK-Lilo weiterzuverwenden.
Bis gestern funktionierte das auch. Nach einer Festplattenumbauaktion wollte aber auch das MDK-Lilo nicht mehr, es blieb mit "LI" stehen. Also hab ich die Radikalmethode gemacht.
/etc/lilo.conf gesichert.
dpkg --purge lilo
Alles aus /boot gelöcht, was nicht kernelspezifisch war.
apt-get install lilo
lilo-config
Und fertig! Es lüppt endlich!
rdiff-backup
rdiff-backup is a script, written in Python, that backs up one
directory to another and is intended to be run periodically
(nightly from cron for instance). The target directory ends up
a copy of the source directory, but extra reverse diffs are
stored in the target directory, so you can still recover files
lost some time ago. The idea is to combine the best features of
a mirror and an incremental backup. rdiff-backup can also operate
in a bandwidth efficient manner over a pipe, like rsync. Thus you
can use rdiff-backup and ssh to securely back a hard drive up to
a remote location, and only the differences from the previous
backup will be transmitted.
Noch nicht getestet, hört sich aber gut an. Sowas ähnliches soll aber auch mit rsync gehen, die Differenzen landen dabei als Hardlink in einem Verzeichnis. Hab ich irgendwo gelesen, finde es aber nicht mehr.
http://www.nongnu.org/rdiff-backup/
Tor Howto
Ein sehr gutes Tor-Howto:
HOWTO: Anonymous communication with Tor - some hints and some pitfalls
Jetzt ist die Frage: Unverschlüsselte Sachen über Tor laufen lassen oder nicht? Ist es wahrscheinlicher, dass jemand im lokalen Netz mithört oder der Betreiber des letzten Torservers?
Schnäppchen
DVD+-RW-Doublelayer-Brenner mit externem USB2.0-Gehäuse für 30 Euro. Ich denke, da kann man nicht meckern.
Und funktionieren tut er auch noch.
Uptime
21:29:00 up 82 days, 11:55, 5 users, load average: 0.54, 0.47, 0.42
Wow, und das auf meinem Laptop.
Software Suspend 2 macht's möglich! Und ist sehr stabil, wie man sieht.
dafont
Fonts, Fonts, Fonts. Freie und nicht so ganz freie. Auf jeden Fall einen Besuch wert:
www.dafont.com
TorPark
http://www.freehaven.net/~arrakis/torpark.html
Coole Sache. Tor + Firefox in einer Zipdatei, fertig zum Starten vom USB-Stick.
Demoroniser corrects incompatible HTML generated by Microsoft applications
Corrects moronic and gratuitously incompatible HTML generated by
Microsoft applications. Also can be useful on just text to get rid of
the "smart quotes" Microsoft applications like to use.
Nicht, dass ich sowas bräuchte, aber das es so ein Programm überhaupt gibt, find ich toll.
http://www.fourmilab.ch/webtools/demoroniser/
Geschenkhilfe
Noch kein Weihnachtsgeschenk gefunden? Oder nicht sicher, ob das Geschenk gut ankommt? Hier ne Hilfe.
http://ars.userfriendly.org/cartoons/?id=20051218
Photo Print - Prints photos in various layouts and with color
Photo Print is a utility for printing images via Gutenprint (a rebranding of Gimp-Print for the latest version).
It supports different printing layouts, as one picture per page,
several pictures (scaled to equal size) per page, a poster of one
picture put together of several sheets, or several pictures combined
to one round picture for a CD back.
Image frames (Templates in /usr/share/photoprint/borders/) and color
management (Profiling instructions in
/usr/share/photoprint/ProfilingKit/ProfilingKit.html) are also
supported.
Photo Print can be used as GUI tool and also as command line tool in
batch mode.
Works nicely as an image editor in GQ-View.
http://www.blackfiveservices.co.uk/PhotoPrint/About.shtml
Ich habs aber noch nicht selbst getestet, muss ich bei Gelegenheit noch mal machen.
Teure Heizung
Letztens durfte ich erleben, was passiert, wenn man einen angeschalteten Laptop in einem begrenzten, abgeschlossenen Volumen (=Rucksack) plaziert. Für den Rucksackträger ergeben sich dabei nur Vorteile, denn am Rücken entsteht eine wohltuende Wärme. Für die Wärmequelle ist sowas allerdings weniger wohltuend, erstens bekommt Hitze dem Akku nicht gut, zweitens beginnt das Plastikgehäuse aufgrund von Ausdünstungen leicht zu stinken. Bleibende Schäden hat es aber nicht gegeben.
Least-Cost-Router
Der BongoSurfer ist ein Least-Cost-Router für ISDN- und Modem-Verbindungen unter Linux. Er bezieht eine Tarifliste, die aus den Tarifdaten von http://www.billiger-surfen.de erstellt wurde, und speichert die Daten lokal damit sie auch offline verfuegbar sind.
www.bongosoft.de
Wirklich cooles Programm. Man kann sogar angeben, wielange man surfen möchte. Daraus wird dann inklusive Einwahlgebühren der günstigste Tarif berechnet. Vor einem (teueren) Tarifwechsel wird die Verbindung automatisch getrennt. Viel besser als der Web.de Smartsurfer.
Bluetooth Headset an Linux
Sehr gute Sache:
http://bluetooth-alsa.sourceforge.net
Damit ist es auch möglich, mit GnomeMeeting o.ä. VoIP-Telefonate mit dem Headset zu führen oder mit beschränkter Audioqualität Musik zu hören. Für Knispelradio mit 22 KHz und 64 KBit reicht es aber allemal.
CheckInstall installations tracker
CheckInstall keeps track of all the files created or modified by your installation script ("make install" "make install_modules", "setup", etc), builds a standard binary package and installs it in your system giving you the ability to uninstall it with your distribution's standard package management utilities.
http://asic-linux.com.mx/~izto/checkinstall/
Star Wars Episode III
Hier mal mein kleiner Erfahrungsbericht zu gestern Abend.
Bei der Ankunft am Kino fiel schon die große Anzahl von Menschen auf, die sich im Kino befanden. Das lag einerseits daran, dass die erste Vorstellung von 20 Uhr gerade beendet war (dementsprechend kamen einem auch mehrere Sturmtruppen, Wookies und Söldner entgegen), andererseits aber auch daran, das es bereits 23 Uhr war und die nächste Vorstellung starten sollte. Der Saal war aber noch geschlossen, für Reinigungsarbeiten, nehme ich an. Das sollte dann für die nächste halbe Stunde auch so bleiben.
Dabei fiel mir auf, dass bei den letzten Premieren von Episode I in H und II in BS deutlich mehr Aufwand von Seiten des Kinobetreibers getrieben wurde, um eine ansprechende Atmosphäre zu schaffen. Ich erinnere mich an Fanklubs, die Exponate austellten, mehrere verkleidete Amidalas, Darth Vaders und Jedi-Meister und Pappaufsteller allerorten. Davon war in WOB fast gar nichts zu sehen. Einige wenige hatten Lichtschwerter mitgebracht, aber zur 23 Uhr-Vorstellung war niemand verkleidet. Schade.
Nunja, irgendwann war der Kinosaal dekontaminiert und wurde für den Pöbel geöffnet. Die Masse strömte hinein. Und was dann kam, hat mir schon ein wenig die Lust aufs Kino genommen. Erstmal die übliche 30 min-Werbesendung, mit der hat man sich ja schon arrangiert. Auch mit den üblichen Versuchen, breite Bevölkerungsschichten aus Sicht der GEZ zu kriminalisieren. Danach die Pause für den Eismann (der dieses Mal wirklich böse beschimpft wurde, wovon sich einige Kinobesucher aber nicht abbringen ließen, den Mann kreuz und quer durchs Kino zu beordern).
Dann endlich. 1. Vorhang geht auf, 2. Vorhang geht halb auf und... die Filmvorschauen beginnen. Man befindet sich nun seit fast einer Stunde nach Filmstart innerhalb des Kinos und immer noch Werbung. Werbung, die stinkelangweilig ist und einfach nur nervt. Ein Mann, der nach einem Schiff mit Münzen sucht. Ein Animationsfilm über Zootiere. Ein Kinder-Herr der Ringe-Verschnitt von Disney. Und es nahm und nahm kein Ende. Zwischendrin natürlich auch wieder ein Versuch, breite Bevölkerungsschichten zu kriminalisieren, dieses mal mit der Hart aber fair-Kampange, bei der einem suggeriert wird, dass man beim Herunterladen einer MP3 für 5 Jahre ins Gefängnis muss.
Ende der Werbung, der zweite Vorhang geht vollständig auf. Endlich. Endlich kommt die dritte Unverschämtheit. Die Kinobesucher werden mit endlos herunterklappenden Karten auf der Leinwand darauf aufmerksam gemacht, dass sie nicht mitfilmen dürfen. Dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Dass es straf- und zivilrechtliche Klagen gegen Mitfilmer gibt. Dass einen hohe Entschädigungszahlungen erwarten. Es ist einfach unerhört. Man kauft für fast 50 Euro Kinokarten, wartet über eine Stunde auf den Film und wird währenddessen von diversen Interessensvertretungen und Institutionen ständig unter Generalverdacht gestellt. Wenn man möchte, kann man den Bogen jetzt noch weiter spannen, bis zu den Plänen der Filmindustrie zu HDTV.
Es geht wirklich einige schief auf dieser Welt.
Noch zwei Worte zum Film: Zu leise. Und manchmal einen grünlich/blauen Farbstich. Inhaltlich sehr gut, spannt den Bogen zu Teil IV und beantwortet alle offenen Fragen. Ein paar Augen-verdreh-Szenen ala Lucas dürfen natürlich auch nicht fehlen (man erinnere sich nur an den Verdreh-Film Teil I).
pornview
An image and movie viewer/manager with thumbnail previews and a weird name
PornView is an image and movie viewer/manager with thumbnail previews. Additional features includes thumbnail caching, directory tree views, adjustable zoom and fullscreen view. It's a weird name but it's really just a image and movie viewer:)
http://packages.debian.org/unstable/source/pornview
Jetzt fehlt ja wirklich nur noch das pcvs, das Porn Concurrent Versions System. Mit einem
pcvs co -r blond bildchen hätte man dann alle Bildchen mit Blonden ausgecheckt.
Star Wars Episode III -Die Rache der Sith
Nur noch 2,5 h, dann wird es soweit sein. Zwar nicht als einer der Ersten (die ersten Vorstellungen starten bereits um 20 Uhr), aber dafür in der Loge und noch immer frühzeitig genug.